Unsere Instrumente

In den nächsten Wochen möchten wir dir die verschiedenen Instrumente der Bürgerkapelle vorstellen.
Alle Videos findest du hier auf dieser Seite oder auf unserem Youtube-Kanal Bürgerkapelle Kaltern.
Wenn dir eines unserer Instrumente so gut gefällt, dass du es selbst gerne erlernen und spielen würdest, kannst du dich bei der Musikschule Überetsch anmelden. Alle Informationen zur Einschreibung findest du auf der Internetseite der Musichschule Überetsch - Mittleres Etschtal.
Bei uns gibt es auch eine Jugendkapelle, wo Kinder aller Altersklassen zusammen musizieren und tolle Konzerte spielen.
Für weitere Infromationen kannst du eine E-Mail an unsere Jugendleiter Julia und Felix (jugendleiter@bk-kaltern.com) schreiben.

Wir stellen vor: Nick und Matthias mit dem Schlagzeug!

Das Schlagwerk sitzt als lauteste Instrumentengruppe in der Musikkapelle ganz hinten. Die Blechbläser sitzen davor und dann kommen die Holzbläser. Zum Schlagwerk gehören die Trommeln, die Becken, die Pauken und neben diesen großen Instrumenten auch noch eine Vielzahl kleinerer Instrumente, die ganz unterschiedliche Klänge erzeugen. Sie können aus Holz sein, wie Klanghölzer, Holzblocks, Kastagnetten, Klatsche, Ratsche, oder auch aus Metall, wie Triangel, Schellen und Zymbeln. In der modernen populären Musik sowie im Schlagwerk eines klassischen Orchesters und bei uns in der Musikkapelle werden alle diese Perkussionsinstrumente kombiniert.

Wir stellen vor: Hannes und seine Tuba!

Die Tuba ist der "Brummer" unter den Blechblasinstrumenten und somit das tiefste aller Blechblasinstrumente. Ihr Name stammt vom lateinischen „tubus“, was so viel wie „Rohr“ bedeutet.
Die Tuba hat eine weite Mensur (bezeichnet das Verhältnis der Weite zur Länge des Instruments) und 3 bis 5 Ventile. Beim Spielen wird es senkrecht nach oben gehalten und im Sitzen stellt man die Tuba auf den Oberschenkeln ab.
Tuben gab es schon bei den Römern. Damals hatten sie aber noch keine Ventile. Heute bilden die Tuben das wichtige Fundament des Blasorchesters.
Der Anwendungsbereich dieses Blechblasinstruments erstreckt sich über viele verschiedene Musikgattungen: Unterhaltungsmusik, Pop, Jazz, Volks- oder Kirchenmusik, aber auch in einem Symphonieorchester und natürlich bei uns in der Musikkapelle.

Wir stellen vor: Silke und ihr Fagott!

Das Fagott und die Oboe gehören zu den Holzblasinstrumenten mit Doppelrohrblatt. Beim Spielen nimmt man das Rohr zwischen die Lippen: Bläst man, schwingen die beiden Blätter.
Die Oboe gehört zum festen Bestandteil der Musikkapelle und ist wegen ihres charakteristischen, leicht „näselnden“ Tons gut herauszuhören.
Im Gegensatz zur Oboe ist das Fagott im gesamten Tonumfang etwa zwei Oktaven tiefer - es ist das tiefste Instrument der Holzbläsergruppe. Das Fagott besteht aus einem leicht kegelförmigen Rohr aus Ahornholz und ist insgesamt etwa 259 cm lang. Damit es für den Spieler handlicher zu tragen ist, wird dieses Rohr in zwei parallellaufende Rohre „gebogen“, die so genannte Bassrohre.

Wir stellen vor: Johannes und seine Posaune!

Die Posaune ist ein Blechblasinstrument und hat eine tiefe Tonlage.
Wie bei allen anderen Blechblasinstrumenten wird auch hier der Ton über Lippenschwingungen und ein Mundstück erzeugt.
Bei der Posaune handelt es sich um das einzige Instrument des Blasorchesters, bei dem die Tonhöhe nicht durch Ventile verändert wird, sondern mit Hilfe einer U-förmigen Vorrichtung - dem Zug. Je weiter der Zug herausgezogen wird, desto tiefer der Ton. Diese stufenlose Regulierbarkeit ermöglicht das bekannte Glissando.
Die Posaune wird in vielen Musikrichtungen eingesetzt. Zum Beispiel kommt sie im Jazz, im Orchester und auch bei uns in der Musikkapelle zum Einsatz.

Wir stellen vor: Felix und seine Trompete!

In den letzten Jahrzehnten ist das Spielen der Trompete sehr populär geworden. Die Trompete wird auch oft als „Königin der Blechblasinstrumente“ bezeichnet.
Sie ist laut, setzt sich auch in großen Orchestern durch und findet in sehr vielen Musikstilen Verwendung. Von der Musikkapelle über das Symphonieorchester bis hin zum Jazz spielt sie eine wesentliche Rolle.
Wie auch das Horn, war es ursprünglich ein ventilloses Instrument. Um 1815 erhielt sie eine annähernd der heute gleichenden Form. Diese besteht aus einer zylindrischen Röhre und drei Ventile zur Rohrverlängerung. Bläst man nun in die Trompete und drückt ein Ventil, so zwingt man dadurch die Luft, einen längeren Weg zu nehmen und der Ton wird tiefer.

Wir stellen vor: Florian und sein Horn!

Das vermutlich älteste Blechblasinstrument ist das Horn, dessen Vorfahren aus Tierhörnern hergestellt wurden.
1818 erhielt das Horn Ventile und somit kann nun die Tonhöhe durch Fingerdruck verändert werden. Der Ton eines Horns wird wie bei einer Trompete oder dem Tenorhorn durch die Vibration der Lippen an dem Mundstück erzeugt. Der Klang des Horns ist tiefer als der Klang der Trompete und höher als der Klang der Posaune und der Tuba.
Zu finden ist das Horn in vielen Bereichen der Musik sowie in der Jagd als Signal. In der Musikkapelle sitzen die Hornist*innen direkt neben den Posaunist*innen.

Wir stellen vor: Alexander und sein Tenorhorn!

Das Tenorhorn gehört zu den Blechblasinstrumenten und zur Familie der Bügelhörner. Der Ton wird über das trichterförmige Mundstück erzeugt, indem der Musiker in das Mundstück bläst und seine Lippen in Schwingung versetzt.
Das Bariton ist dem Tenorhorn sehr ähnlich. Der große Unterschied ist die größere Breite des Bariton-Trichters.
Beide Instrumente übernehmen eine wichtige Position in unserer Kapelle, da sie aufgrund ihres weichen Tones oft die führende Stimme bei Musikstücken übernehmen. Manchmal unterstützen sie aber auch die tiefsten Instrumente unserer Kapelle mit der Bass-Stimme. Daher werden die Tenorhörner und Baritöne auch als "Cellos des Blasorchesters" bezeichnet.

Wir stellen vor: Martina und ihre Querflöte!

Auch die Querflöte gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente, obwohl sie heutzutage meist aus einer Metall-Legierung oder Silber gemacht wird.
Wie es der Name schon sagt, wird diese Flöte quer gespielt.
Die Querflöte besteht meistens aus drei Teilen: dem Kopfstück, dem Mittelstück und dem Fußstück. Alles in allem besteht die Querflöte aus mehr als 150 Einzelteilen wie Schrauben, Federn, Achsen, Ringe, Polster usw.
Flöten haben einen schönen weichen Klang und können sehr hohe Töne spielen und ist das höchste Instrument in der Musikkapelle.

Wir stellen vor: Maria mit ihrer Klarinette!

Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument aus dunklem Holz und vielen Klappen. Gespielt wird das Instrument durch ein Mundstück mit einem dünnen, schmalen Holzblatt, welches mit einer Schraube am Mundstück befestigt ist. Bläst man hinein, vibriert es leicht und erzeugt den Ton. Mit den Fingern schließt man Tonlöcher oder drückt Klappen, sodass man verschiedene Töne spielen kann.
Die Klarinette setzte sich im Laufe des 18. Jahrhunderts als wichtiges Musikinstrument durch. Das sieht man daran, dass Wolfgang Amadeus Mozart viele Klarinetten-Konzerte schrieb.
Heute ist sie fester Bestandteil des klassischen Symphonie-Orchesters und auch bei uns, der Musikkapelle, nicht mehr wegzudenken.

Wir stellen vor: Daniel mit seinem Saxophon!

Obwohl das Saxophon aus Metall besteht, zählt es zu den Holzblasinstrumenten, weil der Ton durch ein Holzblatt erzeugt wird.
Erfunden wurde es 1846 vom Belgier Adolphe Sax. Daher auch der Name Saxophon.
Der Ton wird, gleich wie bei der Klarinette, durch ein Schnabelmundstück mit Rohrblatt erzeugt. Durch Klappen können verschiedene Töne erzeugt werden.
Das Saxophon ist ein unglaublich vielseitiges Instrument. Es kommt in der Musikkapelle und in der klassischen Musik vor, aber auch im Rock, Pop und Jazz zum Einsatz. Es ist besonders beliebt, weil man damit sehr hohe und sehr tiefe Töne spielen kann.